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Schadensersatz

Wenn Sie nachweisen können, dass ein Behandlungsfehler ursächlich für einen Schaden war, dann haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf Schmerzensgeld und auf den Ersatz finanzieller Schäden.

Schmerzensgeld erhalten Sie für körperliche Beeinträchtigungen. Für psychische Folgen erhalten Sie grundsätzlich erst dann ein eigenständiges Schmerzensgeld, wenn Sie derentwegen behandlungsbedürftig sind (z. B. durch Psychotherapie). Für Ärger, Sorgen oder den Aufwand, den Sie mit der Schadensregulierung haben, erhalten Sie kein eigenes Schmerzensgeld. Die in der deutschen Rechtsprechung üblichen Schmerzensgeldbeträge sind überraschend gering. Recherchieren Sie selbst auf www.schmerzensgeld.info!

Finanzielle Schäden entstehen vor allem in Form von

  • Verdienstausfall (außerhalb des sechswöchigen Entgeltfortzahlungszeitraums wegen der Differenz zwischen Krankengeld und Netto-Einkommen),
  • Haushaltshilfeführungsschaden (auch wenn Sie kein Haushaltshilfe beschäftigen, haben Sie Anspruch auf eine entsprechende Vergütung, wenn Sie selbst den Haushalt trotz Schmerzen erledigen oder Angehörige Ihre Arbeit erledigen),
  • Fahrtkosten, Zuzahlungen (Sammeln Sie deswegen alle Belege, notieren Sie alle Fahrtzeiten und Wegstrecken!)